Übergriffe auf Juden in Berlin und Warschau

 Israelische Politiker empfehlen Juden Selbstbewaffnung

Gestern früh kam es – wie die Polizei Berlin berichtet – in Berlin Friedrichshain zu einer Körperverletzung mit antisemitischem Hintergrund. In Warschau wurde eine Gruppe israelischer Studenten von Männern aus Katar blutig geschlagen. In Israel raten Spitzenpolitikern Juden in Berlin sich auf eigene Faust zu bewaffnen.

Nach bisherigen Erkenntnissen unterhielt sich ein 21-Jähriger gegen 5 Uhr vor einer Diskothek am Warschauer Platz mit drei gleichaltrigen Freunden auf Hebräisch. Dies hörte ein Mann, ging zu dem 21-Jährigen und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht.

Anschließend flüchtete der Angreifer. Der Geschlagene erlitt eine Gesichtsverletzung. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die Ermittlungen übernommen.

Warschau: Blutiger Angriff von Männern aus Katar auf Gruppe israelischer Studenten

Alle israelischen Studenten, die ein Auslandssemester in Warschau verbrachten, wurden in den frühen Morgenstunden des vergangenen Samstag in der polnischen Hauptstadt gewaltsam angegriffen, angeblich von einer Gruppe junger Männer aus Katar. Zwei der Opfer kamen in ein Krankenhaus.

Einer der betroffenen Studenten erzählte der „Jerusalem Post“, dass sich die Männer als aus Katar stammend identifizierten und anfingen, „freies Palästina“, „freies Gaza“ und „f**k Israel“ der Gruppe der Israelis zuzurufen. Als diese erklärten, dass sie tatsächlich aus Israel stammten, begannen die katarischen Männer, sie anzugreifen und anzugreifen.

Israelischer Spitzenpolitiker ruft Juden in Berlin dazu auf, sich zu bewaffnen

Schon länger raten israelischer Spitzenpolitiker Juden in Deutschland sich selbst zu bewaffnen, da die deutschen Behörden offensichtlich nicht willig oder fähig seien, sie zu schützen: „Tragt großen Knüppel“, rät der ehemalige Finanzminister Israels Yair Lapid seinen Landsleuten. Damit stellt er sich unmissverständlich gegen der Präsidenten des Zentralrates der Juden, Josef Schuster, der Juden empfahl, sie sollten nicht mit einer Kippa durch laufen:

„Ich sage zu ihnen, sie sollten mit einer Kippa und einem großen Knüppel in ihren Händen laufen und sich selbst schützen. Weil das nicht toleriert werden kann.“

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