Berlin: Proteste gegen den Empfang des Teheraner Bürgermeisters im Roten Rathaus

Iranischer Widerstand verurteilt den Empfang

Zahlreiche exiliranische Menschen, selbst Opfer der religiösen Dikatur im Iran, sowie Anhänger der iranischen Volksmodjahedin (PMOI / MEK) protestierten heute vor dem Roten Rathaus und forderten, den Bürgermeister von Teheran und den iranischen Botschafter, nicht zu empfangen.

Mit dem Empfang des Teheraner Bürgermeisters Hanachi hofiert und legitimiert der Regierende Bürgermeistrer von Berlin den Repäsentanten eines Unrechtssystemes, dass seit über 40 Jahren die iranischen Bürger in ihrem eigenen Land drangsaliert, bevormundet, der Willkühr aussetzt, foltert und zu Hunderttausenden ermordet hat. Der offizelle Empfang mit allen Ehren ist ein Schlag ins Gesicht aller Opfer der religiösen Diktatur im Iran, aber auch der Exiliraner, die in Berlin Schutz gefunden haben. Der Repräsentant der iranischen Hauptstadt steht persönlich in der Tradition der Revolutionsgarde, die im Staat Iran das erste Repressionwerkzeug der Machthaber darstellt, aber auch in der ganzen Region für Terror einsteht. Nicht Dialog mit Vertretern des Terrors ist gefragt, sondern die Forderung nach radikalem Wandel von der religiösen Diktatur zur Freiheit und Demokratie ist die Lösung der Probleme. Die unübersehbaren politischen, okologischen , ökonomischen und sozialen Probleme der über 10 Millionen Metropole Teheran sind das Resultat der 40 jährigen Willkührherrschaft einer religiösen Diktatur, die den Menschen keine Luft zum Atmen lässt. Solange die Machtergreifung andauert, gibt es eine demokratische und Freiheit liebende Opposition im Inland wie auch im Ausland, die im Nationalen Widerstandsrat Iran organisiert ist und als Alternative bereitsteht. Sie verlangt die völlige Isolation der Repäsentanten der religiösen Diktatur anstatt der legitimierenden Einladung. Die Vorstellung, der Dialog mit Vertretern der islamischen Republik Iran würde irgendetwas in ihrem Verhalten verändern, ist falsch und auch noch gefährlich dazu, weil das System der religiösen Herrschaft mit dem alleinigen Machthaber Ajatollah Chameneii menschenverachtend und skrupellos ist. Niemand weiss das besser als jeder politische Oppositionelle im Iran oder außerhalb, weil allle Institutionen und Vertreter der islamistischen Diktatur seit ihrer Machtergreifung versuchen , jede Opposition zu vernichten.

Allein dieser mörderische Wille muss es verbieten, die Vertrer des Systems zu empfangen.

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