Podiumsdiskussion: Grenzen in Europa.

Wie umgehen mit neuen Herausforderungen? | Gedenkstätte Berliner Mauer

Vor drei Jahrzehnten, nach dem Fall des Eisernen Vorhangs, hatten viele eine Vision: Die Grenzen in Europa und darüber hinaus werden immer durchlässiger. Doch inzwischen wächst das Bedürfnis nach neuen Abgrenzungen, auch zwischen den Staaten der EU. Welche Folgen hat das nicht nur für die aktuelle Migrationspolitik, sondern auch für das Selbstverständnis der europäischen Gesellschaften? Darüber diskutiert Harald Asel mit seinen Gästen am 29. November, um 19.00 Uhr in der Gedenkstätte Berliner Mauer.

Gemeinsam mit dem Berliner Zentrum für transnationale Grenzforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin laden wir Sie sehr herzlich ein zur

Podiumsdiskussion
in der Reihe „Das Forum“ von Inforadio (rbb) mit Harald Asel:

Grenzen in Europa.
Wie umgehen mit neuen Herausforderungen?
am Donnerstag, den 29. November 2018 | 19.00 Uhr

Gedenkstätte Berliner Mauer | Besucherzentrum
Bernauer Straße 119, 13355 Berlin
Eintritt frei
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

Auf dem Podium:
Dr. Andrea Despot, Direktorin der Europäischen Akademie Berlin
Dr. Ulrike Jureit, Hamburger Institut für Sozialforschung
Gerald Knaus, Vorsitzender der Europäischen Stabilitätsinitiative
Prof. Dr. Regina Römhild, HU Berlin, Institut für Europäische Ethnologie
Moderation: Harald Asel, Inforadio (rbb)

„Grenzen auf“ oder „Grenzen zu“? So plakativ schien sich vor kurzem die Debatte um Fragen der Migration auf eine scheinbare Alternative zuzubewegen. In der Realität geht es derzeit eher um die Frage, welcher Grad der Durchlässigkeit gewünscht ist. Im Streit um eine gemeinsame EU-Flüchtlingspolitik muss nach dem Verhältnis zwischen Grenzregimen, Souveränität und Menschenrechten gefragt werden.

Aber können abgedichtete Grenzen überhaupt die weltweite Migration regulieren? Ist die Forderung nach Abgrenzung eine Reaktion auf die Erfahrung der Zuwanderung? Oder entspringt sie tiefergehenden Überlegungen? Wird damit auch auf gesellschaftliche Unsicherheiten und Spannungen reagiert und diese instrumentalisiert? Was geschieht mit unserer Gesellschaft in Deutschland und Europa, wenn Abgrenzung nach außen und damit einhergehender Ausgrenzung nachgegeben wird?

Das Podiumsgespräch wird aufgezeichnet und voraussichtlich am Sonntag, den 06.01.2019, um 11.05 Uhr, im Rahmen der Sendereihe „Forum“ im Programm von Inforadio (93,1 MHz) ausgestrahlt. Weitere Infos: https://www.inforadio.de

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