77 Wohnungen eines kriminellen Araber-Clans enteignet

Die Berliner Polizei und Staatsanwaltschaft hat am Mittwochabend 77 Immobilien einer arabischen Großfamilie beschlagnahmt.

Der hoch kriminelle Clan soll die Immobilien mit Geld aus Straftaten finanziert haben.

In Berlin haben Staatsanwaltschaft und Polizei Wohnhäuser, Grundstücke und eine Kleingartenkolonie im Wert von rund zehn Millionen Euro beschlagnahmt, berichtet der „Spiegel“. Die Immobilien sollen Mitglieder einer arabischen Großfamilie gehören, der mehrere schwere Straftaten zur Last gelegt werden. Die Behörden gehen davon aus, dass die Gebäude und Grundstücke durch Straftaten finanziert worden sind. Die Staatsanwaltschaft will am Donnerstag weitere Einzelheiten bekannt geben.

Die beschuldigte Familie gilt als eine der größten in Berlin. So überfiel ein Familienmitglied Ende 2014 eine Sparkasse im Berliner Stadtteil Mariendorf und erbeutete rund zehn Millionen Euro. Der Täter wurde zwar verurteilt, die Beute blieb jedoch bis heute verschwunden. Auch der Raub der 100 Kilogramm schweren Goldmünze „Big Maple Leaf“ aus dem weltberühmten Bode-Museum wird dem kriminellen Araber-Clan zur Last gelegt.

Al-Zein-Clan, Abou Chaker, Remmos – so heißen die bedeutendsten Clans aus dem breiten Feld der importierten Kriminalität- die seit Jahren unter den Augen der Justiz Verbrechen begehen können. Auch der sogenannte Miri-Clan aus Bremen gehört dazu, der sich ebenfalls langsam nach Berlin ausweitet. Diese arabischen Clans agieren seit Jahren vor allem im ultralinken Berlin in einer eigenen, einer rechtsfreien Parallelwelt. Die mehrheitlich aus dem Libanon stammenden Clans schickten ihre jugendlichen Söhne nach Deutschland, die bei ihrer Einreise praktischer Weise so gut wie alle ihre Pässe „verloren“, so dass eine Abschiebung nicht durchgeführt werden konnte.

Die Großfamilien seien nur schwer einzugrenzen, hieß es aus Ermittlerkreisen. Niemand kenne ihre genaue Größe. Eine Familie zähle im Schnitt über acht Personen. Familien mit zwölf, 14, sogar 16 Kindern sind keine Seltenheit, so Experten. (SB)

Organisierte Kriminalität in Berlin bekämpfen

Zu den Durchsuchungen und der Beschlagnahme von 77 Immobilien im Bereich der organisierten Kriminalität erklärt Justizstaatsekretärin Martina Gerlach:

„Es ist der Berliner Justiz ein wichtiges Anliegen, die organisierte Kriminalität in der Stadt zu bekämpfen. Dies gilt gerade auch für den Fall der Geldwäsche. Auch wenn es sich aktuell um vorläufige Maßnahmen handelt, so zeigen diese, dass der Rechtsstaat vielfältige Möglichkeiten im Kampf gegen das organisierte Verbrechen vorzuweisen hat. Die Vermögensabschöpfung ist hier ein wichtiges Mittel.“

Hintergrund: Im Haushalt 2018/19 wurden die Strafverfolgungsbehörden mit insgesamt 42 zusätzlichen Stellen gestärkt. Damit sind die personellen Voraussetzungen geschaffen worden, um die Strafverfolgung insbesondere im Bereich der organisierten Kriminalität durch eine schlagkräftige Vermögensabschöpfung zu flankieren. Zudem können Projekte wie die Bekämpfung von „Hatecrime“ und der Pflegebetrug besser verfolgt werden.

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